Auszeichnungen & Stipendien

„The winner takes it all!“ Das wissen nicht nur Mitglieder der Band ABBA, sondern auch viele Studierende und Absolvierende der FHWS. Ehrgeiz und Fleiß wird nicht selten mit einer Auszeichnung gewürdigt. Hier stellen wir Ihnen eine ausgewählte Reihe an Preisträgerinnen, Preisträgern und deren Projekte vor. Zudem werden einige Stiftungen vorgestellt, die die FHWS unterstützen. Ohne diese wären diese Preise wahrscheinlich nicht zu erreichen.


Double-Degree-Studentin der FHWS gewinnt CIDD-Preis

 

Die Double-Degree-Studentin Thy Thi Van hat den 1. Preis des Consortium of Internaional Double Degrees (CIDD) bekommen. Mit einem dreiminütigen Video zum Leben und Lernen in Finnland und Deutschland hat sie die Jury des CIDD überzeugt. In ihrem Beitrag teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrem Double-Degree (Doppelabschluss). Sie studiert an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Wirtschaftswissenschaften als Incomerin der LAB Hochschule, Finnland.

Seit 2019 ist die FHWS mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Mitglied des CIDD, das mit über dreißig Hochschulen weltweit eines der größten Netzwerke für die Etablierung und den Ausbau internationaler Studiengänge mit Doppelabschluss ist. Im Rahmen der Zusammenarbeit im CIDD werden jährlich zweimal Stipendien vergeben.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung CIDD-Preis.

 © Screenshot/Filmbeitrag Thy Thi Van


Studentin bekommt aed-Preis

 

Theresa Rosa Schneider hat für ihr Konzept „fonízeichen“ einen Anerkennungspreis des interdisziplinären, internationalen Nachwuchswettbewerbs „neuland“ bekommen. Mit ihrem Konzept wollte die Studentin der Fakultät Gestaltung maschinellen Sprachdiensten ihre Eintönigkeit nehmen. Mithilfe von Satzzeichen und ähnlichen Mitteln wird Geschriebenes visualisiert. Durch die Entwicklung eines sogenannten „paratextuellen“ Zeichensystems, Textelementen, die einen Text begleiten oder ergänzen, soll der gesprochenen Sprache die geschriebene quasi mitgegeben werden: Durch die Anwendung von sogenannten „fonízeichen“ „erklingt“ das geschriebene Wort, ohne dass es ausgesprochen wird.

Die Studentin hatte sich zusammen mit weiteren 508 Teilnehmenden bei der Karl Schlecht Stiftung und „aed“, dem Verein zur Förderung von Architektur, Engineering und Design in Stuttgart e.V. beworben. Diese hatten den Wettbewerb zum achten Mal ausgerufen. Fünfzig Preisträgerinnen und Preisträger wurden in den fünf Kategorien „Architecture + Engineering“, „Exhibition Design + Interior Design“, „Product Design“, „Communication Design“ und „Interaction Design“ ausgewählt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung aed-Preis.

 

 

 © aed e.V.

 © aed e.V.


Für „Virtuelles Aquarium“ prämiert

Der FHWS-Student Maximilian Seeger hat für seine Arbeit die silberne Auszeichnung beim „European Design Award“ in der Kategorie „student projects 2021“ bekommen. Fragile Ökosysteme schützen – mit diesem Hintergrund hat der Student der Fakultät Gestaltung sein virtuelles Aquarium mit dem Titel „EVERYTHING IS GROWING. EVERYTHING IS MATH“ entwickelt. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, wieviel Mathematik in der Umwelt steckt und inwieweit man durch algorithmische Simulationen natürliche Prozesse besser verstehen und nachvollziehen kann. Parallel dazu wird auch deutlich, wie fragil Ökosysteme sind.

Der European Design Award wird seit 2007 vergeben. Jährlich kommt hier eine Gruppe von Verlegenden, Journalistinnen und Journalisten sowie und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, um die besten Beispiele für internationales Kommunikationsdesign zu sammeln, zu bewerten und schlussendlich auszuzeichnen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum European Design Award.

 © Maximilian Seeger

 © Maximilian Seeger


Mit „Dualissimo-Preis“ ausgezeichnet

Carolin Demar wurde als eine von fünf Prämierten unter 130 Bewerberinnen und Bewerbern mit dem „Dualissimo-Preis“ ausgezeichnet. Sie studiert parallel Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Verbindung mit einer Ausbildung zur Mechatronikerin bei der Preh GmbH und engagiert sich ehrenamtlich im Arbeiter-Samariter-Bund.

Zum siebten Mal hat die „hochschule dual“, Netzwerk für duales Studieren, gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm, herausragende duale Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen mit dem Dualissimo-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Pressemitteilung „Wettbewerb Dualissimo“.

 © Julia Bergmeister

 © Nadine Moret, Preh GmbH


FHWS-Studentin überzeugt bei „Mein Vorbild und ich“

Mit dem 3. Preis bei „Mein Vorbild und ich“ wurde Julia Seitz, Studentin an der Fakultät Gestaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, ausgezeichnet. Der Preis ist dotiert auf 1.000 Euro. Seitz‘ zweites Plakat „Wenn ich groß bin“ geht auf die Wanderausstellung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Betreut wurde die Studierende von Prof. Dr. Getrud Nolte.

Welche Vorbilder haben Studierende heute? Dieser Frage des 35. Plakatwettbewerbs des DSW zum Thema „Vorbilder“ stellten sich bundesweit 462 Design-Studierende von 52 Hochschulen. Sie reichten insgesamt 898 Plakatentwürfe ein.

Der Plakatwettbewerb des DSW für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung; das Museum für Kommunikation Berlin ist Projektpartner.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung „Mein Vorbild und ich“.

 © Julia Seitz

 © Julia Seitz


2. Preis für FHWS-Studenten der Technomathematik

Der SKZ-Student Gerhard Dill hat den zweiten Platz beim Nachwuchspreis des Verbandes für Materialprüfanstalten e.V. (VMPA) gewonnen. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit entwickelte er ein neues Messsystem, dass die Produktqualität von Kunststoffbauteilen künftig inline bewerten und verbessern kann. Der 23-Jährige, der Technomathematik an der FHWS studiert, überzeugte die Jury mit einer Bachelorarbeit zum Thema „Inbetriebnahme und Optimierung eines Mikrowellen-Tomografie-Systems zur 3D-Rekonstruktion von Kunststoffbauteilen“, die vom Kunststoff-Zentrum SKZ betreut wurde. Dill beschäftigte sich mit Aufbau und Inbetriebnahme eines Mikrowellen-Tomografie-Systems zur dreidimensionalen Inline-Prüfung von extrudierten Kunststoffbauteilen: Bei diesem Verfahren werden Formstücke aus thermoplastischem Material mit dem Extruder hergestellt. Mit diesem System kann die Produktqualität inline bewertet und verbessert werden. Ein weiterer Vorteil: Reklamationen können reduziert und somit eine wirtschaftlichere und effizientere Produktion erreicht werden.

 © Gerhard Dill


Vogel-Stiftung vergibt Digitalpreis zum Jubiläum der FHWS

Der „Digitalpreis der FHWS“, verliehen durch die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, wurde 2021 das erste Mal zum 50. Jubiläum der FHWS vergeben. Es ging an das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt „Digitale autonome Datenerfassung und ihre konkrete Anwendung für die Prototypentwicklung eines Rooftop-Scouts“. Drei Forscher der FHWS wollen mit zwei studentischen Teams im Sommersemester mit diesem interdisziplinären Projekt eine Vorstudie erstellen. Involviert sind von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen Professor Dr. Jürgen Melzner, von der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik Professor Dr. Nicholas Müller sowie Professor Dr. Jan Wilkening von der Fakultät Kunststofftechnik und Vermessung.Professoren von drei Fakultäten:

Dotiert ist der Digitalpreis mit 10.000 Euro. Die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp wurde im Jahr 2000 von dem Würzburger Verleger Dr. Kurt Eckernkamp und seiner Frau Nina Eckernkamp-Vogel gegründet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © FHWS/Katja Bolza-Schünemann


Preis für „Asterix uff Meefränggisch“

Die Masterarbeit der Absolventin Carena Barth des Studiengangs Fach- und Medienübersetzen wurde von der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt e.V. ausgezeichnet. Die junge Wissenschaftlerin ging in ihrer Arbeit mit dem Titel „Asterix uff Meefränggisch – Übersetzung oder Transkreation?“ der Frage nach, ob die drei Autoren Gunther Schunk, Kai Fraass und Hans-Dieter Wolf die Inhalte der französischen Originalversion schlicht Wort für Wort vom Hochdeutschen ins Unterfränkische übersetzt haben oder ob sie kreativ tätig wurden.

Betreut wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Heike Elisabeth Jüngst, Studiengang Fachübersetzen an der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2021 Les Editions Albert Rene / Goscinny


Art Directors Club zeichnet FHWS mehrfach aus

Beim „Junior Talent Award“ des Art Directors Club (ADC) konnten die Gestaltungsstudierenden der FHWS überzeugen: vier Gold-Nagel-Prämierungen, zwei silberne und zwei bronzene Ehrungen sowie sechs weitere Auszeichnungen erhielten die Würzburger Jungdesignerinnen und -designer. Gold erhielten: Lea Wurthmann für ihre Abschlussarbeit „A Scheme of Things“, ebenso wie die beiden Studentinnen Sandra Dotou und Julia Sukop für ihre Bachelorarbeit „Escape Racism International“ und Maximilian Seeger für seine Semesterarbeit „Everything is growing. Everything is Math“, genau wie Katharina Landisch und Annika Lotter für ihr Buch „Exploration beschränkter Sichtfelder“.

Aufgerufen hatte der ADC im November 2020 zum Wettbewerb. Schon zum 37. Mal wurden somit die kreativsten Nachwuchstalente aus Hochschulen sowie Agenturen im deutschsprachigen Raum gesucht. Mehrere hochrangige Jurys beurteilen in den unterschiedlichen Kategorien die Einreichungen und zeichnen die Gewinner mit den begehrten goldenen, silbernen und bronzenen „Nägeln“ aus. Die Prämierung durch den ADC gilt als eine der wichtigsten europäischen Auszeichnungen in der Kommunikationsbranche.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © Lea Wurthmann

 © Sandra Dotou und Julia Sukop

 © Maximilian Seeger


Drei Design-Studierende für Plakatideen ausgezeichnet

Wie man Lehramtsstudierende zu einem Auslandsaufenthalt motivieren kann, erarbeiteten 39 Studierende der Fakultät Gestaltung an der FHWS. Ausgezeichnet wurden letztlich drei davon: Luca Bettinger mit seinem Entwurf „From Germany to World“ (500 Euro Preisgeld), Jakob Weber mit seiner Plakatserie „Reisen“ (200 Euro Preisgeld) und Magdalena Soetebeer mit ihrem Projekt „Fernweh?“ (200 Euro Preisgeld). Zu dem Plakatwettbewerb aufgerufen hatte der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz (KMK) Bonn. Dieser vergibt Stipendien in Form eines Fremdsprachen-Assistenzprogramms, das sich vor allem an Lehramtsstudierende richtet.
Die Plakate sollen im Rahmen der nächsten KMK-Tagung in Bonn in der ehemaligen Wagenhalle ausgestellt werden. Auch die FHWS wird die Exponate im Sommer am Sanderheinrichsleitenweg in Würzburg präsentieren. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum Plakatwettbewerb


FHWS-Gestalterinnen prämiert

Beim Wettbewerb des „Annual Multimedia Digital Talents Award 2021“ wurden die Arbeiten von Julia Seitz und Anna Ficker (Fakultät Gestaltung) in der Kategorie „Best Use of Creative Technology/digital Services“ prämiert. Eingereicht wurden in diesem Jahr Projekte mit Bezug zur Pandemie.
Anna Ficker konnte mit ihrem Projekt „Global Health“ überzeugen. Ihre interaktive Infografik zeigt die Effizienz des Gesundheitssystems eines Landes im Vergleich zu anderen auf. Julia Seitz erstellte ein Online-Tool namens „Can’t touch this“. Dieses zeigt an, wie lange der Erreger SARS-CoV-2 unter Einfluss von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf unterschiedlichen Oberflächen wie Kupfer, Karton, Plastik, Stahl und in der Luft überleben kann.
Der „AM Award“, der seit 1998 vergeben wird, gibt Studierenden bzw. jungen Kreativen die Möglichkeit, ihre Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeiten vorzustellen. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum AM Award.

 © Julia Seitz

 © Anna Ficker

 © Julia Seitz


Zertifikat Hochschullehre erhalten

Prof. Dr. Christian Kraus (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) und Prof. Dr. Martin Storath (Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften) haben aufgrund freiwilligen Engagements das Zertifikat Hochschullehre Bayern des Zentrums für Hochschuldidaktik (DiZ) erhalten. Das vom DiZ vergebene Zertifikat, das mindestens 120 Arbeitseinheiten und damit mindestens 18 Tage Fortbildung beinhaltet, umfasst die fünf Themenbereiche Lehr- und Lernkonzepte, Präsentationen und Kommunikation, Prüfen, Reflexion und Evaluation sowie Beraten und Begleiten. Absolviert haben die beiden Professoren dies in ihrer freien Zeit. Insgesamt haben nun bereits 31 Lehrende an der FHWS diese Auszeichnung erhalten.

Entwickelt wurde das Zertifikat schon 2006 von Mitgliedern des Expertengremiums „ProfiLehre“, welches aus Hochschuldidaktikerinnen und Hochschuldidaktikern der bayerischen Hochschulen und des DiZ besteht. Das DiZ mit Sitz in Ingolstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Didaktik an Hochschulen für angewandte Wissenschaften kontinuierlich zu verbessern bzw. zu vertiefen. Weitere Informationen zum Zertifikat Hochschullehre finden Sie in der Pressemitteilung zur DiZ-Würdigung.

 Screenshot der Online-Sitzung


Für beste Plakatgestaltung ausgezeichnet

Lars Schrodberger, Student an der Fakultät Gestaltung, wurde für sein Plakat zum Thema „Austausch bildet“ ausgezeichnet. Bewertet wurde dies vom Verein 100 beste Plakate e.V. Die Arbeit entstand als Kooperationsprojekt mit dem Pädagogischen Austauschdienst im Rahmen eines technischen Praktikums an der Fakultät Gestaltung der FHWS. Das Ziel: Lehramtsstudierende für einen Auslandsaufenthalt als Fremdsprachen-Assistentinnen und -Assistenten über ansprechende Plakate zu motivieren.

An dem Wettbewerb hatten sich 600 Teilnehmende mit insgesamt 1.973 Plakaten beteiligt. Der Wettbewerb „100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz“ gilt als eine wichtige Institution aktuellen Plakatdesigns. Der Verein 100 Beste Plakate e.V. engagiert sich für Gestaltung, Grafik, Design und die grafischen Künste in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Informationen befinden sich in der Pressemitteilung „Wettbewerb 100 beste Plakate“.

 

 

 © Lars Schrodberger

 © Kolle Rebbe


Best Video Award für IDEE-Institut

Forschende des FHWS-Instituts Digital Engineering (IDEE) haben den Best Video Award bei der internationalen Konferenz Human-Robot-Interaction (HRI) gewonnen. Im Projekt InKoMo (Interaktive, kollaborative Montage komplexer Bauteile) erforschen die Professoren Dr. Tobias Kaupp und Dr. Jan Schmitt sowie die Masterstudierenden Andreas Hillenbrand und Philipp Kranz, wie Mensch, Roboter und Assistenzsysteme in der Montage möglichst gut zusammenarbeiten können. Genau dies wurde in einem Projektvideo festgehalten. Inhaltlich geht es darum, an einem intelligenten Arbeitsplatz Mensch und Roboter gemeinsam komplexe Bauteile montieren zu lassen und diesen Vorgang zusätzlich durch ein interaktives Projektionssystem als Assistent zu unterstützen.

Die HRI ist eine weltweit führende Robotik-Konferenz, die von der Association for Computing Machinery (ACM) und dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) gemeinsam ausgerichtet wird.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum „Best Video Award“.

© Screenshot FHWS


Preis für hervorragende ausländische Studierende

Die FHWS-Studentin Shruti Pradhan aus Indien hat den „DAAD Preis für hervorragende ausländische Studierende“ erhalten. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis ging an die Business and Engineering-Studentin aufgrund ihrer sehr guten Studienleistungen und ihrem Engagement im Studierendenleben an der FHWS. Die Studentin hat sich auf der Online-Weihnachtsfeier für internationale Erstsemesterstudierende am 15. Dezember 2020 im feierlichen Rahmen für den Preis bedankt.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit öffentlichen Mitteln die internationale Zusammenarbeit. Jährlich stellt der DAAD deshalb den Hochschulen Mittel zur Vergabe eines Preises an hervorragende ausländische Studierende zur Verfügung.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum DAAD Preis.

 © Anirban Chaudhuri


Auszeichnungen 2020

Apple Design Award für bestes Spiel gewonnen

Der Masterabsolvent Philipp Stollenmayer hat mit seinem Spiel „Song of Bloom“ den „Apple Design Award 2020“ im Bereich der Spiele gewonnen. Als einer von nur acht weltweit ausgewählten App- und Spieleentwickler wurde der Masterabsolvent des Studiengangs Gestaltung für sein App-Design, Innovation, Einfallsreichtum und technische Umsetzung ausgezeichnet.
„Song of Bloom“ sei ein einzigartiges Spiel mit einer nichtlinearen Geschichte voller cleverer Rätsel, so die Jury des Apple Design Awards. Die Spielenden erforschen hierbei ein interaktives, modernes Märchen, das in vielen wechselnden Kunststilen erzählt wird. Als Symbol des Preises erhalten alle Preisträgerinnen und Preisträger einen Würfel mit Apple-Logo. Bei Berührung leuchtet dieses Logo.
In den vergangenen 20 Jahren bekamen mehr als 250 Entwicklerinnen und Entwickler den Award. Die Auszeichnung hat sich für die Preisträgerinnen und Preisträger positiv auf deren Karriere ausgewirkt, sodass sie sogar innerhalb einzelner Apps Pionierarbeit leisten konnten.
Wir gratulieren Philipp Stollenmayer zu dieser hervorragenden Auszeichnung!

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung zum Apple Design Award

Fotos: Philipp Stollenmayer

Portrait Philipp Stollenmayer
Screenshot der App: Ein Pentagramm mit verbundenen äußeren Knotenpunkten vor englischen Begriffen
Screenshot der App: Hier ist eine Gestalt zu sehen, die wiederum auf einen flachen dunklen Gegenstand starrt. Der Schriftzug "wollen Aufmerksamkeit . ." steht darunter
Screenshot der App: Hier werden die Preise und Nominierungen für Preise aufgelistet

Beim IIID-Award gleich zweifach abgeräumt

Gleich doppelt konnten sich zwei FHWS-Studentinnen der Fakultät Gestaltung gegen die Konkurrenz beim IIID-Award 2020 (International Institute for Informationen Design) durchsetzen. Michaela Lautenschlager erhielt für ihr Projekt „Lucky Island“ von der international besetzten Jury eine Auszeichnung in Gold, Annika Kreikenbohm wurde mit „Virtual Data Cosmos“ in Bronze geehrt. Lautenschlager befasst sich in ihrem Projekt mit dem unsichtbaren Lichtspektrum. Besser gesagt, sogar dem gefährlichen Teil der Gammastrahlen und den Folgen von nuklearen Unfällen. Sie möchte laut eigenen Angaben die Auswirkungen solcher Explosionen nicht herunterspielen, sondern vielmehr helfen, sie besser zu stehen. „Daher habe ich das Prinzip der Beschallung verwendet, um Live-Messungen von Überwachungsstationen in Japan hörbar zu machen“, erklärt Lautenschlager ihr Projekt. „Virtual Data Cosmos“ von Kreikenbohm ist hingegen ein interaktives Datenvisualisierungstool in der virtuellen Realität (VR), mit dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Umfeld der Astrophysik mehrdimensionale Datensätze untersuchen können. Mithilfe dessen können Datensätze und Prozesse analyisert werden, die sonst den Rahmen menschlicher Verarbeitungsleistung sprengen würden, so Annika Kreikenbohm. Das International Institute for Information Design mit Sitz in Wien hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich mittels visueller Kommunikation an einem verbesserten Verständnis der menschlichen Gemeinschaft zu beteiligen. Wir gratulieren den beiden Gewinnerinnen ganz herzlichen zu ihrem Erfolg!

Weiterführende Informationen finden Sie in der Pressemeldung zum IIID Award.

 

 

Glaskörper hängen von einer Betonplatte, daran befindne sich zettel mit japanischen Schriftzeichen
© Michaela Lautenschlager Projekt „Lucky Island“
Mittels visueller Kommunikation können Datensätze und Prozesse analyisert werden, die sonst den Rahmen menschlicher Verarbeitungsleistung sprengen würden
© Annika Kreikenbohm Projekt Virtual Data Cosmos

Exzellente Gestaltung made in Würzburg

Der Art Directors Club (ADC) hat die FHWS zur viert besten Ausbildungsstätte für Nachwuchskräfte aus der Kreativbranche ausgezeichnet. Der ADC erstellt jährlich auf Grundlage der erfolgreichsten Arbeiten von Studierenden, Junioren und Absolventen, die im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs der letzten drei Jahre eingereicht wurden, eine Übersicht der kreativsten Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Die Ergebnisse des Rankings beruhen demzufolge auf der Anzahl aller ausgezeichneten Arbeiten und der damit erreichten Punktzahl. Die FHWS erreichte rund 60 Punkte.

Der ADC ist ein Berufsverband führender Art-Direktoren aus der Werbebranche. Gegründet wurde der ADC 1920 in New York mit dem Ziel, Qualität in der Werbung zu steigern und den Nachwuchs zu betreuen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 ©Vanessa Melzner 

 © Paula Riek Anna Schuierer

© ADC

 © Verena Zirngibl


Kulturpreis Bayern 2020 geht an FHWS-Absolvent

Der Absolvent Marcel Krenz, Studiengang Marken – und Medienmanagement, wurde mit dem Kulturpreis Bayern 2020 in der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet. In seiner Masterarbeit untersuchte er, wie Marken über in Haushalten aufgestellten Sprachassistenten, wie z.B. Alexa oder Siri, zu Marketingzwecken in die Verkaufsstrategie von Produkten eingebunden werden. Dort listet er sechs Anwendungsbereiche auf, über die sich Markenprodukte über Lautsprecher vom Wettbewerb differenzieren können.
Der Preis wird vom Bayernwerk und seit 2005 in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Seit 1959 setzt sich das Bayernwerk für kulturelles und wissenschaftliches Engagement ein und würdigt dies mit dem Kulturpreis Bayern.
Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Bronzestatue, die vom Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer entworfen wurde. Zudem erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner ein Preisgeld, welche in der Sparte Kunst mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind. In der Sparte Wissenschaft beläuft dieser sich auf jeweils 2.000 Euro. Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnet darüber hinaus eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem Sonderpreis aus.
Wir gratulieren Marcel Krenz zu dieser hervorragenden Auszeichnung!
Weitere Informationen befinden sich in der Pressemeldung zum Kulturpreis.

 © Marcel Krenz


Preis für herausragende Lehre

Prof. Dr. Achim Förster, Professor an der Fakultät Sozialwissenschaften, hat einen Preis vom Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für herausragende Lehre erhalten. Der FHWS-Professor wurde im Jahre 2020 von über 3.000 Professorinnen und Professoren als einer von zwei Lehrenden mit einem Einzelpreis ausgezeichnet.
Die Nominierung erfolgte auf Vorschlag der Fakultät Soziale Arbeit. Die Studierenden lobten in ihrer Nominierung die enge Verbindung von juristischem Grundlagenwissen und praxisnaher Anwendung. Lehrveranstaltungen seien vom Dialog zwischen Dozent und Studierenden geprägt und würden immer einen Bezug zur Praxis und zu den nicht-juristischen Studieninhalten herstellen.
Seit 2008 vergibt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Preis für herausragende Lehre an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von Form von Einzel- und Projektpreisen verliehen und basiert auf einer umfassenden Begutachtung durch eine achtköpfige Jury.
Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung zum Preis für herausragende Lehre.

 © FHWS / Kaifer


Bachelorarbeit mit FKV / IB-Freisinger Preis ausgezeichnet

Der FHWS-Student Oliver Reuß, Studiengang Vermessung und Geoinformatik, hat den IB-Freisinger-Preis 2020 für seine Bachelorarbeit bekommen. Die Arbeit mit dem Titel „Realisierung einer interaktiven Augmented‐Reality‐Applikation für Besucher der Röntgen‐Gedächtnisstätte“ wurde hierfür als besonders herausragend anerkannt.
Den Inhalt der Arbeit erläutert Reuß wie folgt: Zwei Exponate der Conrad‐Röntgen‐Gedächtnisstätte, Conrad Röntgens Büste und Hände, wurden zunächst photogrammetrisch rekonstruiert. Das vermaschte, colorierte und ausgedünnte 3D‐Modell wurde dann mit Hilfe einer Game‐Engine in eine Handyapp mit Zusatzinformationen zu den Objekten integriert.
Der IB‐Freisinger‐Preis wird seit einigen Jahren im Anwenderforum für eine besonders gute Bachelorarbeit aus dem Themenbereich der Punktwolkenverarbeitung vergeben. So fand dieses Jahr bereits das 12. Geo-Anwenderforum statt.
Wir gratulieren Oliver Reuß sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

Rekonstruktion der Büste von Wilhelm Conrad Röntgen als dünne Punktwolke

Der Hochschul-Absolvent Oliver Reuß erstellte eine Rekonstruktion der Büste von Wilhelm Conrad Röntgen (von li.) als dünne Punktwolke, als Polygonnetz und texturiertes Modell (© Reuß, Bachelorarbeit, 2020)

Rekonstruktion der Büste von Wilhelm Conrad Röntgen als Polygonnetz
Rekonstruktion der Büste von Wilhelm Conrad Röntgen als texturiertes Modell

Beste Abschlussarbeit mit ALLOD-Werkstoff-Preis ausgezeichnet

Der Absolvent Michael Beck (Masterstudiengang „Produkt- und Systementwicklung“) hat für seine Masterarbeit den ALLOD-Werkstoffpreis 2020 bekommen. Der Absolvierende erbaute und konstruierte eine „Entropie-Wippe“, die die Entropie-Elastizität von Elastomermaterialien visualisiert. Entropie ist eine fundamentale thermodynamische Zustandsgröße, die bei vielen technischen Anwendungen eine wichtige Rolle spielt. Die Wippe zeigt deshalb eindrucksvoll, wie sich gedehnte Gummiproben bei Erwärmung zusammenziehen können. Die Entropie-Wippe ist unter folgendem Link einsehbar.
Die mit tausend Euro dotierte Auszeichnung wird jedes Jahr durch die Firma ALLOD Werkstoff GmbH in Burgbernheim an Studierende vergeben, die die beste Abschlussarbeit im Bereich Kunstoff- und Elastomertechnik anfertigen. Die Verleihung fand nun schon zum elften Male statt.
Wir gratulieren Michael Beck zu dieser Auszeichnung!

Hier können Sie sie ausführliche Pressemitteilung zum ALLOD-Werkstoffpreis nachlesen. 

Gruppenbild (von re.:) Kurt Gebert (Geschäftsführer ALLOD Werkstoff GmbH), Michael Beck (Preisträger) und Professor Dr. V. Herrmann (Betreuer) (© FHWS / S. Frosch)

Kurt Gebert (Geschäftsführer ALLOD Werkstoff GmbH), Michael Beck (Preisträger) und Professor Dr. V. Herrmann (Betreuer)
ALLOD-Logo
Abbildung der Entropie-Wippe

VDMA zeichnet jungen Maschinenbauer mit Nachwuchspreis zur Digitalisierung 2019 aus

Als einer von 4 jungen Preisträgern wurde Dominik Weppert, Studiengang Maschinenbau, mit dem ersten Preis für die beste Bachelorarbeit 2019 ausgezeichnet. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte sich der Maschinenbauer mit der Entwicklung einer Augmented Reality Montageanleitung für den Zusammenbau eines Modell Pick-Up-Trucks. Ein animierter Demonstrationsmodus wurde hierfür als sinnvolle Montageunterstützung abgeleitet. Die Anwendung bietet dem Montierenden die Möglichkeit, seine Hände und Augen immer am Montageplatz zu lassen, ohne dabei die Aufmerksamkeit von diesem abwenden zu müssen, so die VDMA.

Genau dies befand die Jury des VDMA Nachwuchspreises als Spitzenleistung. Dr. Jörg Friedrich, Leiter der Abteilung Bildung im VDMA, betont: „Wenn Hochschulen und Industrieunternehmen bei der Digitalisierung intensiv zusammenarbeiten, ist das eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Deshalb unterstützen wir als VDMA Bildung mit unserer Maschinenhaus-Initiative den Nachwuchspreis“. Bereits zum dritten Male wurden Studierende aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik geehrt. Insgesamt 31 Absolvierende von 20 Hochschulstandorten aus ganz Deutschland standen mit ihren Bachelor- wie auch Masterarbeiten zur Wahl. Wir freuen uns mit Dominik Weppert!

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung zum Nachwuchspreis zur Digitalisierung.

 © FHWS-Archiv/Klein

 © FHWS-Archiv/Klein

 © Dominik Weppert

 © FHWS-Archiv/Klein


Preis für besten Gebäudeentwurf bekommen

Ein Haus so wandlungsfähig wie ein Chamäleon: Genau dies erarbeiteten die drei Masterstudentinnen Theresa Huber, Katharina Burkart und Alisa Knüttel. Für ihren Entwurf wurden die drei vom Auftraggeber St. Bruno-Werk eG Würzburg mit insgesamt 1.000 Euro ausgezeichnet.
In Form eines Kooperationsprojektes mit der FHWS bekamen Studierende des Masterstudiengangs „Integrales Planen und Bauen“ die Aufgabe, ein Verwaltungsgebäude auf dem Würzburger Inselgrundstück Rotkreuzstraße 2 / Bismarckstraße / Veitshöchheimer Straße zu entwerfen. Unter dem Motto „Chamäleon. Nutzungsneutrale Strukturen für nachhaltige Gebäude am Ringpark“ sollte eine Projektentwicklung und eine Machbarkeitsstudie für ein nachhaltiges Bauwerk durch nutzungsneutrale Strukturen erarbeitet werden. Das Konzept „Arbeiten und Wohnen am Park“ von Huber, Burkart und Knüttel überzeugte die Jury und wurde somit zum Gewinnerentwurf erklärt.
Diese Zusammenarbeit war aber nicht die erste mit dem St. Bruno Werk. Es habe schon im Vorfeld ein erfolgreiches Kooperationsprojekt an der Spiegelstraße gegeben, bei dem ebenfalls Dimensionen und Ästhetik der Entwürfe überzeugt hätten, meint Dr. Adolf Bauer, Aufsichtsratsvorsitzender des St. Bruno-Werkes eG Würzburg. Pandemie-bedingt fand das durchgeführte Projekt vorwiegend virtuell statt.
Wir gratulieren den drei Gewinnerinnen ganz herzlich!

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung zur Auszeichnung des Gebäudeentwurfs.

Annika Kreikenbohm Projekt Virtual Data Cosmos
Das Siegertrio mit den Masterstudentinnen (von li.) Theresa Huber, Katharina Burkart und Alisa Knüttel und Adolf Bauer (li.), Aufsichtsratsvorsitzender des St. Bruno-Werkes Würzburg, sowie Frank Hermann, geschäftsführender Vorstand (Foto FHWS / Bolza-Schünemann)
Der Würzburger Innenstadtteil im Modell
Der Würzburger Innenstadtteil im Modell zeigt die bisherige Bebauung auf. (Foto FHWS / Bolza-Schünemann)