Jobmesse „study&stay“: Finden, Kennenlernen und Vernetzen

FHWS beteiligt sich an der Jobmesse „study&stay“

Die Hochschule und die Universität Würzburg GmbH gehen gemeinsame Wege: Die FHWS ist Kooperationspartnerin bei der Jobmesse „study&stay“ – und das gleich unter Corona-Bedingungen. Profitiert haben jedoch alle Beteiligten.

Wo finde ich einen geeigneten Praktikumsplatz oder eine Werkstudierendenstelle? Den Abschluss bald in der Tasche und was nun? Das sind Fragen, die sich Studierende stellen. Aus diesem Grund hat die Universität Würzburg GmbH für Bildungs- und Campusdienstleistungen im Jahr 2012 die Jobmesse „study&stay“ ins Leben gerufen.

In diesem Jahr beteiligte sich die FHWS als Kooperationspartnerin gemeinsam mit der Universität Würzburg an der Jobmesse „study&stay“. FHWS und Universität profitieren beide von der Messe. Sowohl Studierende als auch Unternehmen haben eine größere Auswahl an Jobangeboten bzw. potentiellen Bewerbenden. Idealerweise hätte die Messe in zwei großen Zelten am Hubland stattgefunden, was nun, wie so vieles, pandemiebedingt nicht möglich war.

Zum ersten Mal virtuell

Im Jahr 2019 waren mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher sowie 75 Ausstellerinnen und Aussteller auf rund 1.700m2 Ausstellungsfläche vertreten. Dass im Jahr 2020 alles anders sein wird, hatte damals noch niemand gedacht. Im Spätsommer 2020 entschied die Uni-Würzburg GmbH die Messe aufgrund der verschärften Corona-Situation virtuell stattfinden zu lassen, erzählt Monika Hahn von der Hochschulkommunikation der FHWS.

Aufgrund dessen war die Anzahl der Ausstellerinnen und Aussteller auch nicht mit den Zahlen aus den Vorjahren zu vergleichen. Rund 43 Ausstellende inklusive der FHWS, der Uni-Würzburg und der Universität Würzburg GmbH, waren am Start.

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Die JOBMESSE study&stay mit digitalem Event-Portal

Die FHWS selbst stand mit sechs Mitarbeitenden für Nachfragen, Anregungen und Tipps während des Messetages zur Verfügung. Allgemeine Fragen zum Studienstart und zur Studienwahl, insbesondere bei Masterstudiengängen, beantwortete Studienberater Elmar Kemmer. Fragen zu Promotionen an der FHWS nahm der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Jürgen Hartmann, entgegen. Wie man professionell in verschiedenen Bewerbungssituationen auftritt und sich auf Personalauswahlprozesse vorbereitet, erklärte Laura Schnaus vom Career Service der FHWS. Für Fragen zum Fremdsprachenerwerb oder Fortbildungskursen stand Sandra Zitzow-Zwosta vom Campus Weiterbildung und Sprache zur Verfügung. Generelle Fragen zur FHWS wurden durch Monika Hahn von der Hochschulkommunikation beantwortet. Zu speziellen Nachfragen, insbesondere zum Thema Frauen und Promotionen, konnte Sonja Ehrenfels als Referentin der Frauenbeauftragten Antwort geben.

Positives Feedback seitens der Unternehmen

Die Rückmeldungen der Unternehmen seien bisher alle positiv gewesen, erzählt Thorsten Stegh, Organisator der „study&stay“ von der Universität Würzburg GmbH. „Man war vor allem mit der Organisation der Veranstaltung, der Stabilität und Funktionalitäten der Plattform und der Qualität der Bewerberinnen und Bewerber sehr zufrieden.“

Speziell für dieses Format überlegten sich die Organisatorinnen und Organisatoren Wege, um Ausstellende und Studierende miteinander ins Gespräch zu bringen. So gab es neben den Möglichkeiten von Chats, Videocalls und Telefonaten auch Unternehmensvorträge, die in der virtuellen Version besonders gut angenommen worden. Organisator Stegh betont: „Bei der Onlinemesse schwankte die Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer immer zwischen 50 und 80, was für nicht verpflichtende Vorträge extrem hoch ist.“

Onlinemesse ist nicht zu vergleichen mit Präsenzmesse

Außerdem wurden auch sogenannte „Match-Making-Gespräche“ durchgeführt. Bewerberinnen und Bewerber wurden hierbei mit Hilfe einer Bewerberdatenbank in Gesprächsboxen mit zu ihrem Profil passenden Ansprechpersonen von Unternehmen vernetzt. Ziel war der direkte persönliche Austausch. Auch dies sei sehr intensiv genutzt worden, so Thorsten Stegh. Weiter sagt er: „Jedoch muss festgehalten werden, dass eine Präsenzmesse und eine Onlinemesse nicht miteinander vergleichbar sind.“

Auch Laura Schnaus sieht das ähnlich: „Insgesamt freue ich mich darauf, hoffentlich bald wieder in Präsenz auf einer Messe zu stehen. Der persönliche Kontakt vor Ort ist doch etwas ganz anderes, auch der unkomplizierte Austausch zwischen den Ausstellenden war bei der virtuellen Messe so nicht umsetzbar.“ Daher wäre ihr Wunsch für zukünftige Onlinemessen, ein virtueller Pausenraum, in dem die Ausstellenden auch miteinander in Kontakt treten könnten.

Erfolgskombination

FHWS und Uni-Würzburg GmbH zeigten sich trotz virtueller Messe zufrieden. „Die FHWS und die Uni ergänzen sich hinsichtlich des Fächerspektrums und der Ausrichtung sehr gut. Dadurch können mehr Unternehmen angesprochen werden. Die Besuchenden der Messe haben eine größere Bandbreite an Branchen zur Verfügung“, sagt Thorsten Stegh. Auch Laura Schnaus ist sich sicher, dass Studierende von dieser Messe zukünftig profitieren können: „Das größere und weitgefächerte Angebot von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern eröffnet den Studierenden der FHWS noch mehr Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft!“

Screenshot der Studyandstay-Webseite, wie folgend beschrieben
Nachhaltiges Veranstaltungs-Konzept für Netzwerk und Kommunikation rund um das Thema Karriere. (© JOBMESSE STUDY&STAY)

Interessierte konnten sich schon vor dem Messetag informieren und vorbereiten. Auch für den Messetag selbst und die anschließende Nachbereitungsphase hielten die Organisatorinnen und Organisatoren Tipps bereit.

(Screenshot von https://studyandstay.graduateland.com/de/virtual-event/4243/webinar/926)

Foto von Alicia Weigel

Ein Artikel von 
Alicia Weigel