Auszeichnungen & Stipendien

„The winner takes it all!“ Das wissen nicht nur Mitglieder der Band ABBA, sondern auch viele Studierende und Absolvierende der FHWS. Ehrgeiz und Fleiß wird nicht selten mit einer Auszeichnung gewürdigt. Hier stellen wir Ihnen eine ausgewählte Reihe an Preisträgerinnen, Preisträgern und deren Projekte vor. Zudem werden einige Stiftungen vorgestellt, die die FHWS unterstützen. Ohne diese wären diese Preise wahrscheinlich nicht zu erreichen.


Acht Bachelor- und Master-Absolvierende der FHWS ausgezeichnet

Für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten wurden acht Absolvierende aus acht verschiedenen Studiengängen der FHWS durch die Hans-Wilhelm-Renkhoff-Stiftung sowie die Gesellschaft der Förderer und Freunde der FHWS e.V. bei einer Online-Veranstaltung ausgezeichnet. Zu den Rednern der Veranstaltung zählten Angelique Renkhoff-Mücke, Vorsitzende des Stiftungsrates und Vorsitzende der Fördergesellschaft, Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schneider, ehemaliger Standortleiter Schweinfurt der ZF Friedrichshafen AG und Alumnus der FHWS sowie FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner.

Ausgezeichnet wurden die Bachelorarbeiten von Cedric Ziegler, Daniela Reyes Ortega, Michelle Fribance, Simon Heilig und Magdalena Soetebeer sowie die Masterarbeiten von Korbinian Zimmermann, Ines Nickel und Sarah Bernhardt.

Die Themen der jeweiligen Abschlussarbeiten sowie weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung

Collage mit den Portraits der Absolvierenden
© Collage FHWS

FHWS-Doktorandin erhält Excellent Paper Award

M. Eng. Lisa Roth, Doktorandin am Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) der FHWS wurde mit dem Excellent Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr im Rahmen des 22nd International Symposium on High Voltage Engineering (ISH2021) in Xi’an, China, verliehen. Auf dem Symposium wurde ihr Konferenzbeitrag „Combined Kerr-Effect and Polarization Current Measurements in Oil-Pressboard Barrier Systems” („Kombinierte Kerr-Effekt- und Polarisationsstrommessungen in Öl-Pressspan-Barrieresystemen“) gewürdigt.

Die Forschungsarbeit von Lisa Roth beschäftigt sich mit Untersuchungen der dielektrischen Eigenschaften von Isolieranordnungen aus flüssigem Isolierstoff und festen, zellulosebasierten Isolierstoffbarrieren, wie sie auch in Transformatoren der Hochspannungs-Gleichstromübertragung angewendet werden. Sie findet in Kooperation mit Siemens Energy Global GmbH & Co.KG (Transformatorenwerk Nürnberg), Hersteller von Leistungstransformatoren der höchsten Spannungsebenen, und der Firma Weidmann Electrical Technology AG, Hersteller von zellulosebasierten Isolierstoffen für Transformatoren in Rapperswil (Schweiz), statt.

 © FHWS IEHT /Michael Fell


BDA-Preis für Architekturstudent Moritz Hahn

Eine kluge Auseinandersetzung mit dem Thema Ethik in der Architektur: Für diese Leistung wird der FHWS-Absolvent Moritz Hahn mit dem diesjährigen BDA Preis Bayern 2022 ausgezeichnet.

Die Jury entschied sich einstimmig für Moritz Hahns Bachelorarbeit zum Thema „Ideal: Zur ethischen Kritik der Architektur“, betreut von Prof. Wolfgang Fischer und Albert Dischinger. „Die Bachelorarbeit“, so ein Auszug aus der Jurybeurteilung, „ist eine kluge Auseinandersetzung mit einer anspruchsvollen Fragestellung. Voller Neugier nähert sich Moritz Hahn dem Thema Ethik in der Architektur. Er stellt Fragen, die sich sicher viele Architektinnen und Architekten im Studium und im Beruf stellen. Wie beispielsweise. `Wer trägt die Verantwortung für ein Gebäude?`, `Was bedeutet nachhaltiges Bauen?` und `Dürfen wir verschwenden?` (…) Die große Leistung dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung, das Schaffen eines Überblicks und das Anregen einer Diskussion, die sowohl in der Ausbildung, als auch in der Praxis – leider – kaum oder gar nicht vorkommt.“

Der BDA Studienpreis Bayern ist einer der renommiertesten Architekturpreise landesweit. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des BDA-Studienpreises.

 © Moritz Ruben Hahn


DAAD-Auszeichnung für interkulturelles Engagement

Die syrische Studentin Jinan Sakaan wurde für ihr ehrenamtliches Engagement an der FHWS sowie in Würzburg und Umgebung ausgezeichnet. Sie erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) jährlich verleiht.

Jinan Sakaan, 1998 in Aleppo, Syrien, geboren, floh mit ihrer Familie 2015 nach Deutschland und engagiert sich seit 2019 ehrenamtlich als Sprach- und Kulturvermittlerin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Würzburg und Umgebung. Dabei arbeitet sie als Übersetzungshelferin in Arabisch und Deutsch für einen verbesserten Dialog zwischen Behörden, Einrichtungen und zugewanderten Menschen. Darüber hinaus half sie während ihres Studiums 2020 und 2021 als studentische Mitarbeiterin im Welcome-Team Studierenden mit Fluchthintergrund.

Ziel des DAAD-Preises ist es, internationalen Studierenden ein Gesicht zu geben und sie zu würdigen. Weitere Informationen zur Auszeichnung gibt es unter DAAD-Preis. 

 © Nataliya Kudelya

Dr. Daniel Wimmer, Leiter des Hochschulservice Internationales an der FHWS, überreicht Jinan Sakaan den DAAD-Preis 2021.


FHWS-Absolventin erhält Kulturpreis Bayern

Die bereits preisgekrönte FHWS-Absolventin Laura Siehler hat für ihre Abschlussarbeit den Kulturpreis Bayern in der Sparte Wissenschaft vom bayerischen Minister für Kunst und Wissenschaft, Bernd Sibler, und vom Bayernwerk-Chef Dr. Egon Leo Westphal überreicht bekommen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sich die Absolventin des Masterstudiengangs Marken- und Medienmanagement an der FHWS mit dem Thema „Podvertising und Konsumierendenverhalten. Eine empirische Strukturgleichungsanalyse über den Einfluss der Glaubwürdigkeit von Podcastern“ (Podvertising bezeichnet das Werben in und mit Podcasts). Die Resultate überzeugten die Jury des Bayernwerks und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Vorab wurde Laura Siehler bereits mit dem Alfred Gerardi Gedächtnispreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum Kulturpreis Bayern.

 © Kulturpreis Bayern


OPUS KLASSIK-Preis für FHWS-Projekt „Mozart und KI“

Mozart über eine Augmented-Reality-App erleben – mit dem Projekt „Mozart und KI“ haben sich Wissenschaftler der FHWS und der Universität Würzburg beim Bürgerprojekt „100 für 100“ im Rahmen des Mozartfestes Würzburg beteiligt. Das Jubiläumsprojekt der Stadt Würzburg erhielt den OPUS KLASSIK-Preis in der Kategorie „Publikums- und Partizipationsprojekte“. Entwickelt wurde die App am Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Robotik CAIRO der FHWS unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schleif. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Galaveranstaltung in Berlin statt und wurde im ZDF übertragen. Der OPUS KLASSIK ist ein deutscher Musikpreis, der Persönlichkeiten und Produktionen der klassischen Musik auszeichnet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum OPUS KLASSIK-Preis.

 © Dita Vollmond / OPUS KLASSIK


Start-Up-Preis für „WeSort.AI“

Das in Würzburg ansässige Start-Up „WeSort.AI“ wurde mit dem Würzburger Start-Up-Preis 2021 ausgezeichnet, den die Würzburg AG jährlich auslobt. Die Masterstudenten und Absolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie der Technischen Universität München möchten mit ihrem Start-Up eine „Revolution des Recyclings“ auslösen. Sie überzeugten beim Gründerpreis-Event mit ihrem Geschäftsmodell sowie ihrer Software-Entwicklung, um Abfälle noch kostengünstiger, reiner und mit weniger Personal zu sortieren. Gegründet im August 2021, steht ihnen im Rahmen des FHWS-Projekts EntrepreneurSHIP mit Chancen-Center Maintal eine Prototypenhalle in Schweinfurt zur Verfügung.

Insgesamt 14 Jung-Unternehmen bewarben sich um die Preise als „Local“ und „Global Hero“, sechs von ihnen wurden für das Finale nominiert. Die Jury sowie das Publikum gaben ihr eindeutiges Votum für den „Global Hero“, dotiert mit 3.000 Euro, den sieben Mitgliedern der „WeSort.AI“.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum Würzburger Start-Up Preis.

 © Screenshot Video, Würzburg AG


FHWS-Studierende beim Annual Multimedia Award 2022 ausgezeichnet

Die beiden Studierenden der Fakultät Gestaltung Jana Braun und Max Seeger erhielten zwei von sechs Nachwuchs-Auszeichnungen des Annual Multimedia Awards 2022. In der Kategorie „Digitale Services“, Apps, Tools, Voice User Interfaces etc. überzeugte Jana Braun mit der App „breeth".

In der Kategorie „xReality: AR, VR & MR“ gewann Max Seeger mit „Everything is growing. Everything is math. Die Welt ist eine Formelsammlung."

Insgesamt wurden 269 Projekte von Agenturen bzw. Unternehmen und 46 Projekte von Studierenden für den Annual Multimedia Award 2022 eingereicht. 103 Projekte wurden für ihre digitale Exzellenz ausgezeichnet: 18 in Gold, 79 in Silber sowie sechs für Studierende der Nachwuchs-Sonderpreis „Digital Talents“.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum Annual Multimedia Award.

 © Max Seeger


2. Platz beim BayWISS-Preis für Andreas Schütz

FHWS-Promovend Andreas Schütz erreichte beim BayWISS-Preis 2021 für „herausragende oder zukunftsweisende Forschungsleistung im jeweiligen Wissenschaftsbereich“ den 2. Platz. Der Preis wurde im Rahmen des Jahreskolloquiums des Bayerischen Wissenschaftsforums an der Universität Bayreuth verliehen. Andreas Schütz befasst sich in seinem Promotionsvorhaben an der FHWS mit der „Entwicklung einer Methode zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden für das Thema Informationssicherheit“. Das kooperative Promotionsthema wird betreut von Prof. Dr. Kristin Weber, Leiterin des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik an der FHWS sowie von Prof. Dr. Dirk Riehle, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg. Fachlich unterstützt wird die Promotion außerdem von Prof. Dr. Nicholas Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik der FHWS.

Der Preis ist nicht der erste Erfolg der Forschungsgruppe: Vor einem Monat hatte Tobias Fertig, ebenfalls Promovend an der FHWS, bereits den zweiten Platz im Pitch-Wettbewerb beim Treffen des BayWISS-Verbundkollegs Digitalisierung gewonnen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum BayWISS-Preis.

 © BayWiss / Steber


1. Platz im ADC-Ranking für die Fakultät Gestaltung

Im Kreativranking des Art Directors Club für Deutschland (ADC) der nationalen Fach- und Hochschulen teilt sich die Fakultät Gestaltung der FHWS den ersten Platz mit dem europäischen Ableger der Miami Ad School in Hamburg. Für das Ranking wurden die Hochschulen ermittelt, deren Studierende in den vergangenen drei Jahren am erfolgreichsten am Nachwuchswettbewerb des Kreativclubs teilnahmen. Nach der FHWS und der Miami Ad School Hamburg mit jeweils 100 Punkten belegt die Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim mit 89 Punkten den zweiten Platz. Auf Platz drei folgt die duale Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg mit 86 Punkten.

Bereits zum achten Mal in Folge liefert der Art Directors Club für Deutschland mit dem Kreativranking für Fach- und Hochschulen eine bundesweite Übersicht anhand der ausgezeichneten Arbeiten im ADC Talent Wettbewerb – dem größten Nachwuchswettbewerb der Branche.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung ADC-Ranking.

 © FHWS Bolza-Schünemann