Auszeichnungen & Stipendien

„The winner takes it all!“ Das wissen nicht nur Mitglieder der Band ABBA, sondern auch viele Studierende und Absolvierende der FHWS. Ehrgeiz und Fleiß wird nicht selten mit einer Auszeichnung gewürdigt. Hier stellen wir Ihnen eine ausgewählte Reihe an Preisträgerinnen, Preisträgern und deren Projekte vor. Zudem werden einige Stiftungen vorgestellt, die die FHWS unterstützen. Ohne diese wären diese Preise wahrscheinlich nicht zu erreichen.


Double-Degree-Studentin der FHWS gewinnt CIDD-Preis

 

Die Double-Degree-Studentin Thy Thi Van hat den 1. Preis des Consortium of Internaional Double Degrees (CIDD) bekommen. Mit einem dreiminütigen Video zum Leben und Lernen in Finnland und Deutschland hat sie die Jury des CIDD überzeugt. In ihrem Beitrag teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrem Double-Degree (Doppelabschluss). Sie studiert an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Wirtschaftswissenschaften als Incomerin der LAB Hochschule, Finnland.

Seit 2019 ist die FHWS mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Mitglied des CIDD, das mit über dreißig Hochschulen weltweit eines der größten Netzwerke für die Etablierung und den Ausbau internationaler Studiengänge mit Doppelabschluss ist. Im Rahmen der Zusammenarbeit im CIDD werden jährlich zweimal Stipendien vergeben.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung CIDD-Preis.

 © Screenshot/Filmbeitrag Thy Thi Van


Studentin bekommt aed-Preis

 

Theresa Rosa Schneider hat für ihr Konzept „fonízeichen“ einen Anerkennungspreis des interdisziplinären, internationalen Nachwuchswettbewerbs „neuland“ bekommen. Mit ihrem Konzept wollte die Studentin der Fakultät Gestaltung maschinellen Sprachdiensten ihre Eintönigkeit nehmen. Mithilfe von Satzzeichen und ähnlichen Mitteln wird Geschriebenes visualisiert. Durch die Entwicklung eines sogenannten „paratextuellen“ Zeichensystems, Textelementen, die einen Text begleiten oder ergänzen, soll der gesprochenen Sprache die geschriebene quasi mitgegeben werden: Durch die Anwendung von sogenannten „fonízeichen“ „erklingt“ das geschriebene Wort, ohne dass es ausgesprochen wird.

Die Studentin hatte sich zusammen mit weiteren 508 Teilnehmenden bei der Karl Schlecht Stiftung und „aed“, dem Verein zur Förderung von Architektur, Engineering und Design in Stuttgart e.V. beworben. Diese hatten den Wettbewerb zum achten Mal ausgerufen. Fünfzig Preisträgerinnen und Preisträger wurden in den fünf Kategorien „Architecture + Engineering“, „Exhibition Design + Interior Design“, „Product Design“, „Communication Design“ und „Interaction Design“ ausgewählt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung aed-Preis.

 

 

 © aed e.V.

 © aed e.V.


Für „Virtuelles Aquarium“ prämiert

Der FHWS-Student Maximilian Seeger hat für seine Arbeit die silberne Auszeichnung beim „European Design Award“ in der Kategorie „student projects 2021“ bekommen. Fragile Ökosysteme schützen – mit diesem Hintergrund hat der Student der Fakultät Gestaltung sein virtuelles Aquarium mit dem Titel „EVERYTHING IS GROWING. EVERYTHING IS MATH“ entwickelt. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, wieviel Mathematik in der Umwelt steckt und inwieweit man durch algorithmische Simulationen natürliche Prozesse besser verstehen und nachvollziehen kann. Parallel dazu wird auch deutlich, wie fragil Ökosysteme sind.

Der European Design Award wird seit 2007 vergeben. Jährlich kommt hier eine Gruppe von Verlegenden, Journalistinnen und Journalisten sowie und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, um die besten Beispiele für internationales Kommunikationsdesign zu sammeln, zu bewerten und schlussendlich auszuzeichnen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum European Design Award.

 © Maximilian Seeger

 © Maximilian Seeger


Mit „Dualissimo-Preis“ ausgezeichnet

Carolin Demar wurde als eine von fünf Prämierten unter 130 Bewerberinnen und Bewerbern mit dem „Dualissimo-Preis“ ausgezeichnet. Sie studiert parallel Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Verbindung mit einer Ausbildung zur Mechatronikerin bei der Preh GmbH und engagiert sich ehrenamtlich im Arbeiter-Samariter-Bund.

Zum siebten Mal hat die „hochschule dual“, Netzwerk für duales Studieren, gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm, herausragende duale Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen mit dem Dualissimo-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Pressemitteilung „Wettbewerb Dualissimo“.

 © Julia Bergmeister

 © Nadine Moret, Preh GmbH


FHWS-Studentin überzeugt bei „Mein Vorbild und ich“

Mit dem 3. Preis bei „Mein Vorbild und ich“ wurde Julia Seitz, Studentin an der Fakultät Gestaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, ausgezeichnet. Der Preis ist dotiert auf 1.000 Euro. Seitz‘ zweites Plakat „Wenn ich groß bin“ geht auf die Wanderausstellung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Betreut wurde die Studierende von Prof. Dr. Getrud Nolte.

Welche Vorbilder haben Studierende heute? Dieser Frage des 35. Plakatwettbewerbs des DSW zum Thema „Vorbilder“ stellten sich bundesweit 462 Design-Studierende von 52 Hochschulen. Sie reichten insgesamt 898 Plakatentwürfe ein.

Der Plakatwettbewerb des DSW für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung; das Museum für Kommunikation Berlin ist Projektpartner.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung „Mein Vorbild und ich“.

 © Julia Seitz

 © Julia Seitz


2. Preis für FHWS-Studenten der Technomathematik

Der SKZ-Student Gerhard Dill hat den zweiten Platz beim Nachwuchspreis des Verbandes für Materialprüfanstalten e.V. (VMPA) gewonnen. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit entwickelte er ein neues Messsystem, dass die Produktqualität von Kunststoffbauteilen künftig inline bewerten und verbessern kann. Der 23-Jährige, der Technomathematik an der FHWS studiert, überzeugte die Jury mit einer Bachelorarbeit zum Thema „Inbetriebnahme und Optimierung eines Mikrowellen-Tomografie-Systems zur 3D-Rekonstruktion von Kunststoffbauteilen“, die vom Kunststoff-Zentrum SKZ betreut wurde. Dill beschäftigte sich mit Aufbau und Inbetriebnahme eines Mikrowellen-Tomografie-Systems zur dreidimensionalen Inline-Prüfung von extrudierten Kunststoffbauteilen: Bei diesem Verfahren werden Formstücke aus thermoplastischem Material mit dem Extruder hergestellt. Mit diesem System kann die Produktqualität inline bewertet und verbessert werden. Ein weiterer Vorteil: Reklamationen können reduziert und somit eine wirtschaftlichere und effizientere Produktion erreicht werden.

 © Gerhard Dill


Vogel-Stiftung vergibt Digitalpreis zum Jubiläum der FHWS

Der „Digitalpreis der FHWS“, verliehen durch die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, wurde 2021 das erste Mal zum 50. Jubiläum der FHWS vergeben. Es ging an das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt „Digitale autonome Datenerfassung und ihre konkrete Anwendung für die Prototypentwicklung eines Rooftop-Scouts“. Drei Forscher der FHWS wollen mit zwei studentischen Teams im Sommersemester mit diesem interdisziplinären Projekt eine Vorstudie erstellen. Involviert sind von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen Professor Dr. Jürgen Melzner, von der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik Professor Dr. Nicholas Müller sowie Professor Dr. Jan Wilkening von der Fakultät Kunststofftechnik und Vermessung.Professoren von drei Fakultäten:

Dotiert ist der Digitalpreis mit 10.000 Euro. Die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp wurde im Jahr 2000 von dem Würzburger Verleger Dr. Kurt Eckernkamp und seiner Frau Nina Eckernkamp-Vogel gegründet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © FHWS/Katja Bolza-Schünemann


Preis für „Asterix uff Meefränggisch“

Die Masterarbeit der Absolventin Carena Barth des Studiengangs Fach- und Medienübersetzen wurde von der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt e.V. ausgezeichnet. Die junge Wissenschaftlerin ging in ihrer Arbeit mit dem Titel „Asterix uff Meefränggisch – Übersetzung oder Transkreation?“ der Frage nach, ob die drei Autoren Gunther Schunk, Kai Fraass und Hans-Dieter Wolf die Inhalte der französischen Originalversion schlicht Wort für Wort vom Hochdeutschen ins Unterfränkische übersetzt haben oder ob sie kreativ tätig wurden.

Betreut wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Heike Elisabeth Jüngst, Studiengang Fachübersetzen an der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2021 Les Editions Albert Rene / Goscinny


Art Directors Club zeichnet FHWS mehrfach aus

Beim „Junior Talent Award“ des Art Directors Club (ADC) konnten die Gestaltungsstudierenden der FHWS überzeugen: vier Gold-Nagel-Prämierungen, zwei silberne und zwei bronzene Ehrungen sowie sechs weitere Auszeichnungen erhielten die Würzburger Jungdesignerinnen und -designer. Gold erhielten: Lea Wurthmann für ihre Abschlussarbeit „A Scheme of Things“, ebenso wie die beiden Studentinnen Sandra Dotou und Julia Sukop für ihre Bachelorarbeit „Escape Racism International“ und Maximilian Seeger für seine Semesterarbeit „Everything is growing. Everything is Math“, genau wie Katharina Landisch und Annika Lotter für ihr Buch „Exploration beschränkter Sichtfelder“.

Aufgerufen hatte der ADC im November 2020 zum Wettbewerb. Schon zum 37. Mal wurden somit die kreativsten Nachwuchstalente aus Hochschulen sowie Agenturen im deutschsprachigen Raum gesucht. Mehrere hochrangige Jurys beurteilen in den unterschiedlichen Kategorien die Einreichungen und zeichnen die Gewinner mit den begehrten goldenen, silbernen und bronzenen „Nägeln“ aus. Die Prämierung durch den ADC gilt als eine der wichtigsten europäischen Auszeichnungen in der Kommunikationsbranche.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

 © Lea Wurthmann

 © Sandra Dotou und Julia Sukop

 © Maximilian Seeger